26. September 2009 (18:51 Uhr)

…kann man jetzt übrigens auch ganz toll soschel bukmarken. Olé.

Taten zählen mehr als tausend Worte. Dieser Ansicht war ich schon immer und versuche seit jeher idealistisch durch diesen Zirkus namens Leben zu gehen. Dabei ecke ich oft an und mache mich nur allzu oft unbeliebt. Verlorene Freunde pflastern diesen steinigen Weg und können ein wütendes Lied davon singen, wie ich deren Ansichten in der Luft zerissen habe und ihr Handeln kritisiert habe. Ich bin Meinungsfaschist, wenn man so will. Mein Weg ist mein Gesetz und wer gegen meine Prinzipen aus Ehre und Recht verstößt, bekommt das zu spüren. Viele hassen mich dafür, dass ich Regeln breche aber genau so viele lieben mich dafür und werden immer an meiner Seite zu finden sein.
Was sind wir, wenn wir uns nicht an gewisse Standarts, unseren eigenen moralischen Kodex halten?! Nichts weiter als angepasste, rückgratlose tote Fische, die mit dem Strom schwimmen. Zombies, an die sich niemand erinnern wird. Phrasengedresch FTW!
Daher unterstütze ich schon seit einer ganzen Weile diverse Institutionen, die auch diesen Weg gehen und auch meine Ansicht teilen, dass Taten mehr zählen als tausend Worte (auch wenn man diese an einer Hand abzählen kann). Nicht nur labern, sondern machen. Menschen die was ändern wollen und verstanden haben, wie das Spiel in dieser abgefuckten Welt funktioniert. Willst du die Mächtigen dieser Welt hart treffen, nehm ihr Geld oder versuche wenigstens dafür zu sorgen, dass sie kein Geld mehr verdienen können…
Sea Shepherd ist so eine Institution. Menschen, die sich mit ganzer Seele dem Schutz der Meere verschrieben haben und dies nicht auf langweiligen Podiumsdiskussionen umsetzen, sondern ihre Gesundheit riskieren, indem sie mit ihren Schiffen Walfänger blockieren und versuchen jeden zu stören, der sich über bestehende Tierschutzgesetze hinwegsetzt. Damit liegen sie genau auf meiner Linie, denn es ist eine, kaum zu überbietende Schmach, was wir Menschen unserem größten, gebeutelten Ökosystem antun.
Natürlich kann man jetzt eine endlose Grundsatzdiskussion über Personen und Methoden führen, wann und wie Gewalt gerechtfertigt sein darf, um moralische Prinzipien durchzusetzen, aber geredet wurde, meiner Meinung nach, schon genug. Mit dem Ergebnis, dass diverse Nationen einen Scheiss auf bestehende Verträge geben und munter weiter Wale und andere Meeresbewohner abschlachten.
Ich hänge sowas nicht an die große Glocke, weil es unwichtig ist, was ich mit meinem Geld anstelle. Tue Gutes und rede nicht davon, aber durch einen aktuellen NEON-Artikel ballerte die Thematik wieder in mein Bewusstsein und lag mir auf dem Bloggerherzen. Leider kann ich nicht mehr tun, als “nur” zu spenden. Ich hätte mich schon lange freiwillig auf einem der Schiffe gemeldet. Mit einer Flasche Buttersäure in der Hand und einem Wasserwerfer vor mir, der auf meine Fresse zielt, würde ich auch Taten mehr zählen lassen als tausend Worte und gegen diese reudigen Ausbeuter der Meere kämpfen. Durch mein kleines Handicap, was mich an die Dialyse kettet, kann ich das jedoch nicht. Also versuche ich meinen Teil beizutragen, indem ich mit meinem Geld mit dafür sorge, dass Sea Shepherd weitermachen kann.
Wer dies auch tun möchte, der klicke bitte hier.
Wie Dieter Nuhr schon sagte:
“Die Menschen haben das mit der Demokratie mißverstanden. Jeder darf seine eigene Meinung haben, man MUSS aber nicht.”
Dem stimme ich uneingeschränkt zu…
Tja so schnell geht das mit dem Chaaaaaaaange, Obama!

Das da oben sind nicht etwa ich wir, wie wir uns über die steigenden Besucherzahlen freuen, sondern ein Ausschnitt aus einer grandiosen Fernsehserie, die, zwar in Deutschland von einem Sender mit hässlichen Logo gezeigt wird, aber wenig Anklang findet. Unverständlich, aber ist ja auch ein unpassendes Format für eine Nation, wo DSDS die besten Quoten einfährt/ einfuhr? Bin nicht auf dem Laufenden…
Naja zurück zum Thema. Wie ihr sicher schon bemerkt hat, verändern sich grad etwas die Inhalte von DD und im Gegensatz zu dieser hässlichen Frau, die zZ überall über dieses Thema spricht, werden wir das tun, was wir versprechen. Also nicht wundern, wenn hier zB neue Kategorien auftauchen, das Design sich ändert und sich das Grundthema von mir zu … irgendwas anderem hin bewegt.
Die Welt ist dunkel und kalt. Es ist eine tote Welt, eine zerstörte Welt. Damien wandert die vernichtete Straße entlang, nur ein paar flackernde Straßenlampen erhellen seinen Weg.
Die Erinnerungen daran, wie es war, bevor er hier landete, verschwimmen in seinen Gedanken. Nur Leere bleibt ihm und die dunkeln Schatten, die ihn verfolgen.
Selbstzweifel, Mutlosigkeit, Aufgabe.
„Gib dich nicht auf!“
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